Samstag, 13. Februar 2016

604

Seiten hat der Thriller von Jeffery Deaver. Ich hab ihn für das Buchthema der Lesenden Minderheit ausgewählt, bei dem ich versuche, immer mit einem zum Thema passenden Krimi teilzunehmen:
In Kansas entführen drei Kriminelle auf ihrer Flucht einen Schulbus mit einer Gehörlosen- Förderschulklasse und ihren beiden Lehrerinnen.Sie verbarrikadieren sich in einem ehemaligen Schlachthaus, einem gruseligen, geruchsintensiven Schauplatz.
Bei der Polizei gibt es allerlei Kompetenzgerangel um die Zuständigkeit und die Vorgehensweisen. Der FBI Spezialist Arthur Potter verhandelt schließlich mit den Geiselnehmern um das Leben der Gefangenen. Dabei gewinnt man als Leserin Einblicke in die Lebensvergangenheit der Täter und des Unterhändlers.Die teilweise sehr brutalen Szenen sind erschreckend realistisch, was durch die Kommunikationsschwierigkeiten mit den Geiseln noch verstärkt wird.
Und zum Schluss bleibt die Erkenntnis, dass ein Leben ein Leben ist, egal ob es einem Scharfschützen oder einem kleinen gehörlosen Mädchen gehört und nicht gegeneinander aufgewogen werden darf.

Und weil morgen Valentinstag ist, zeige ich euch hier noch ein Projekt, das man aus weniger guten, mindestens dreihundert Seiten bestehenden Büchern machen kann:



Eine ähnliche Faltanleitung und die Idee dazu findet ihr hier.
Einen schönen Valentinstag!

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